|
Welche Vorteile bietet die Mittelschule mit ihren M-Klassen gegenüber der Realschule?
1. Sie ist wohnortnah, das heißt, Ihre Kinder bleiben im Ort, behalten ihre Freundschaften, ihr soziales Umfeld bei. 2. Die Kinder werden nach den bisher schon gewohnten Lehr- und Lernmethoden unterrichtet. 3. Sie behalten zum Teil die ihnen bekannten Lehrkräfte. 4. Eine Rückkehr in die Regelklasse ist unproblematisch, da die Fächergruppen in den M-Klassen nicht wechseln sondern nur einem erhöhten Anforderungsniveau unterliegen. Einem rückkehrenden M-Schüler fällt es also leichter, wieder Anschluss zu finden. Sollten sich die Noten wieder verbessern, ist ein erneuter Wechsel in die M-Klasse möglich. 5. Die Teilnahme am "Qualifizierenden Hauptschulabschluss" erfolgt zwar unter den Bedingungen für "Externe", es wird aber in den gleichen Fächergruppen geprüft. 6. "Spätentwickler" haben auch noch nach der sechsten Klasse eine gute Chance, den mittleren Bildungsabschluss zu erwerben.
Übrigens: "Mittlere Reife" ist selbstverständlich "Mittlere Reife". Es gibt keinen Unterschied zwischen den Abschlüssen der Realschule und denen des M-Zuges der Hauptschule.
Die Mittelschule wird somit zu einer Angebotsschule und erweitert ihr Abschlussfeld um die Mittlere Reife.
Aufnahmebedingungen in die M-Klassen
Notendurchschnitte (Fächer: Deutsch, Mathematik und Englisch) jeweils im Zwischen- oder Jahreszeugnis der Regelklasse.
In M7: 2,66 und besser: ohne Einschränkung 3,00 und darüber: Aufnahmeprüfung
In M8/M9: 2,33 und besser: ohne Einschränkung 2,66 und darüber: Aufnahmeprüfung
In M10: 2,33 und besser: ohne Einschränkung 2,66 und darüber: Aufnahmeprüfung (Notendurchschnitte im Qualifizierenden Hauptschulabschluss)
|